Wissenswertes über Würgefeigen

würgefeige kaufen mangostilDie Entwicklung einer Würgefeige, auch Banyan Feige, oder Banyan Tree genannt, (Gattung Ficus) beginnt im Kronendach eines Baumes. Dort setzt ein fruchtfressendes Tier (meist ein Vogel, aber auch Affe etc.) Kot und damit den Samen einer Würgefeige ab. Wenn die Bedingungen günstig sind keimt der Samen und das Wachstum der Würgefeige beginnt.

Wachstum zum Boden – von der Sonne weg


Anders als die meisten Pflanzen, beginnt sie ihr Wachstum nicht Richtung Sonne, sondern sie beginnt, ganz im Gegenteil, Luftwurzeln in Richtung Waldboden zu schicken – manche frei in der Luft, manche am Stamm. Dieses Wachstum nach unten kann je nach Größe des Wirtsbaumes und der äußeren Bedingungen jahrzehntelang dauern.


Auf dem Waldboden angekommen verankern sich die Luftwurzeln im Boden und die Feige bezieht in der Folge Wasser und Nährstoffe aus dem Boden: Die Luftwurzeln werden rasch dicker und verholzen zu kleinen Stämmen.

Während die Krone der Feige im Wirtsbaum größer und größer wird, erreichen immer mehr Luftwurzeln den Boden und verholzen. Dort wo sich die Wurzeln berühren verschmelzen sie – um den Stamm des Wirtsbaums entsteht ein dichtes Geflecht von verholzten Luftwurzeln, dessen Stabilität beständig zunimmt.

Folgen für den Wirtsbaum

Das hat natürlich Folgen für den Wirtsbaum. Dessen Stamm wird durch das enge Geflecht der Feige regelrecht stranguliert, seine Leitgefäße werden abgeschnürt. Und als ob dies nicht genug wäre, werden seine Blätter von der zwischenzeitlich mächtig gewachsenen Krone der Feige beschattet und verdrängt.

So stirbt der Wirtsbaum einen langsamen Tod, der Jahre dauern kann. Unterdessen ist das Geflecht der Feige so stabil geworden, dass sie auch ohne Stütze durch den Wirtsbaum bestehen kann. Sie übernimmt dessen Platz, ihr “Stamm” ist deswegen innen hohl.

Woher stammen unsere Würgefeigen?

Wir beziehen unsere Würgefeigen aus Nordthailand. Alle Würgefeigen stammen ausschließlich aus den Randbereichen der Wälder und nicht aus Nationalparks oder aus dem Regenwald selbst. Auf Grund dieser Kaufvoraussetzung gibt es nur wenige solcher Würgefeigen pro Jahr. Wir selbst überprüfen die Herkunft der Bäume vor Ort.

Wenn Sie Interesse am Kauf einer Würgefeige haben finden Sie weitere Informationen in unserem Online Shop.

Mangostil Online Shop geht wieder online

Liebe Kunden,

es freut uns Ihnen mitteilen zu können, dass nach langer Vorbereitungszeit- und Umbauphase unser Online-Shop www.mangostil.de nun endlich wieder online ist.

Dabei haben wir nicht nur das Design überarbeitet, sondern auch an der Produktauswahl gefeilt. Viele der bisherigen Produktgruppen wurden nicht mehr ins Programm übernommen. Dafür kamen weitere Produkte hinzu, darunter eine größere Auswahl von Lampen, z.B. Lampen aus Seide.

Weiterhin ist einer unserer Schwerpunkte bei den Holzobjekten und Holzskulpturen zu finden und wir bieten Ihnen weiterhin spektakuläre und aussergewöhnliche Exponate an.

So finden Sie z.B. Würgefeigen und Skulpturen aus Akazienscheiben in unserem Shop.

Derzeit bieten wir auch zwei Sonderkollektionen an:

zum einen Möbel und Lampen aus Toile de Jouy, einem französischen Stoff, und zum anderen eine große Auswahl an Möbel aus recyceltem Teak

Wir freuen uns auf Euren Besuch bei uns im Shop!

Viele Grüße aus Augsburg,

Sebastian Prestele und das Mangostil Team

Unikatmöbel in Augsburg – Laden wieder geöffnet

Nach langer Wartezeit war es nun Anfang Juni soweit und wir konnten endgültig in neue Geschäftsräume umziehen. Als im Mai vergangenen Jahres unser Betrieb durch einen Grossbrand fast komplett zerstört wurde konnten wir nicht ahnen, dass es ein Jahr dauern würde, bis wir unseren normalen Geschäftsbetrieb in Augsburg wieder aufnehmen könnten.

Doch leider konnten sich unser Vermieter und seine Versicherung nicht auf eine Lösung zur Sanierung unseres Lagers und Verkaufsraumes einigen und so vergingen Monate in denen wir hingehalten wurden und auf Behelfslager und Büros ausweichen mussten.

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Teakmöbel aus recyceltem Holz

Couchgarnitur Teak recycelt rotes Leder Bregenz vorarlbergEiner unserer Schwerpunkte als Hersteller und Importeur sind Teakholzmöbel.  Gerne möchten wir mit diesem Beitrag ein bisschen etwas zu unserer Philosophie und den Besonderheiten unserer Möbel etwas erzählen.

1. Unser Material

Ganz besonders wichtig war uns bei all unseren Möbelstücken aus Teak, dass wir kein frisches Teak verwenden. Warum fragen Sie sich? Weil wir unsere Möbel in Nordthailand herstellen lassen. Dort gibt es fast keine Teakbäume mehr, mit Ausnahme der Nationalparks. Aus diesem Grund wird das frische Teak dort aus Burma importiert, unter dem Schutz der burmesischen Militärdiktatur werden ganze Wälder abgeholzt, um eine Einnahmequelle zu schaffen. Dies wollen wir nicht unterstützen!

Darum haben wir uns bewusst dafür entschieden recyceltes Teak zu verwenden. Dieses Teakholz stammt von alten Holzhäusern und Scheunen, alten Zäunen oder Booten und Karren. Denn bis vor wenigen Jahrzenten wurden auch in Thailand v.a. Teak für den Bau verwendet.

Das alte Holz wird aufbereitet und kann dann in den Möbeln wiederverwendet werden. Damit ist jedes einzelne Möbelstücke ein Unikat, dass alleine durch die Geschichte des gelebten Holzes bereits Exklusivität und eine gewisse Erhabenheit ausstrahlt.

Wir bieten unsere Möbel in verschiedenen Oberflächen an, naturbelassen, poliert, sandgestrahlt, gebeizt und lasiert. Dadurch ändert sich die Farbe des Holzes entsprechend

Ausser Holz verwenden wir verschiedene andere Materialien, wie Toile de Jouy und spezielle Möbelseide.

2. Das Design

Neben einigen vorhandenen Designs unseres Herstellers in Chiang Mai haben wir einige Stücke, die von unserem Mit-Inhaber Dr. Robert Prestele persönlich designt wurden. Darunter z.B. die rote Ledercouch-Garnitur, auf dem Bild am Anfang des Artikels, aus recyceltem Teakholz und echtem Rindsleder. Das Leder wurde dabei noch in alten Technik auf das Holz genagelt. Die derzeit bei uns im Laden in Höchst, gleich hinter der Grenze St. Margrethen, stehende Garnitur gibt es nur ein einziges Mal auf dieser Welt!

teak kommode recycling toile de jouy lampe stuhl bregenz vorarlbergAuch die Kollektion von Möbel und Lampen aus Toile de Jouy, entstammt den Ideen von Dr. Prestele. Dabei wurden Designs angefertigt, der Stoff von Frankreich nach Thailand gesendet und dann vor Ort in einer gemeinsamen Produktion von Möbelhersteller, Schneider und Polsterer gefertigt. Herausgekommen ist eine echt einmalig Kollektion aus Toile de Jouy. Sicher nicht für jedermann(oder eher jederfrau), aber garantiert einzigartig!

3. Die kleinen Auflagen

Uns ist es sehr wichtigen, Ihnen Produkte zu bieten, die wirklich einzigartig sind. Wir haben Verständnis dafür, dass Sie als einzigartiger, individueller Mensch nicht das gleiche Design haben möchten wie alle Ihre Nachbarn und Bekannten.

Darum legen wir alle Produkte nur in ganz kleinen Auflagen auf. Maximal 20 Stück! Da aber in diesen Auflagen ohnehin altes Teak verwendet wird unterscheiden sich die Möbel schon aufgrund des Materials.

4. Fertigung auf Maß

Kennen Sie das: Sie gehen in einen Laden und finden ein Möbelstück das Ihnen sehr gut gefällt, aber es passt von der Grösse nicht in Ihr Haus? Es ist zu klein, zu gross, die Lehne ist nicht hoch genug, oder es passt nicht unter die Dachschräge.

Wir können Ihnen helfen. Wenn Sie es wünschen, dann können wir Ihnen Möbel, basierend auf unseren Modellen, oder auch nach Ihren eigenen Vorstellungen, aus recyceltem Teak, mit Leder oder Seide oder wie Sie Wünschen, fertigen.

Alles was wir dazu brauchen sind Ihre Masse und ein bisschen Zeit.

Wenn Sie mehr über Teakholzmöbel wissen möchten, dann kommen Sie doch in unserem Laden in Stadtbergen, bei Augsburg, vorbei oder kontaktieren Sie uns via E-Mail oder Telefon. Kontakt

 

 

Die Magie des Regenwaldes in Vorarlberg

„Tonnenschwer, mächtig, knorrige Ausbuchtungen jahrhundertelangen Wachstums. Unser Mahagonibaum, vor 1000 oder mehr Jahren entwurzelt, vom Fluß Maekok viele Kilometer getragen und dann an einer Biegung vom Land wieder gefangen. In Jahrzehnten von Schlamm und Erde begraben, der Baum. 1000 Jahre verborgen. Bis die große Straße kam, bis der Riesenbagger den alten großen Baum freilegte. Der Baum jetzt dunkel wie eine Mooreiche, durchdrungen vom Saft des Flusses, von den Farben des Regenwaldes. Ein großes Stück Geschichte des Urwaldes. Was hat dieser Baum gesehen vor seiner Reise? Tiger, Elefanten, schwarze Panther, Flöße der Khmer? Vor 1000 oder 2000 Jahren?“ So beginnt Dr. Robert Prestele die Vernissage der Ausstellung „Magie des Regenwaldes“

„Wir wollten seine Geschichte bewahren und haben ihn in unsere Obhut genommen. Nun steht er hier nach einer Reise von 10000 km, in Vorarlberg. Wir haben ihn etwas verändert, etwas in Form gesetzt, poliert. Mächtig strahlt er seine Kraft aus.“

Versteinerte Mahagoni – tropische Mooreiche

Dieser Baum ist der Mittelpunkt der Ausstellung „Tropenhölzer“ in Höchst, Vorarlberg, welche am 29.11.2011 seine offizielle Einweihung hatte. „Mangostil“. „emotion for a lifetime“, so sollen die Regenwaldexponate, aber auch die hochwertigen Produkte wirken.

Zwischen Möbeln aus Teakholz, welches von ehemaligen Nordthailändischen Wohnhäusern stammt, stehen Skulpturen abgestorbener Bäume. Italienische Designerbestecke ruhen auf Tischen aus Treibholz. Lampen aus Seide und Mangoholz beleuchten Bugattis Kaffeemaschine.

Ungewöhnliche Holzobjekte

Während die Tropenhölzer in der oberen Ebene die Accessoires umrahmen, finden sich in der unteren Ebene eine dichte Ansammlung ungewöhnlichster Holzobjekte. Akazienhölzer in solch bizarren Formen, wie sie im deutschsprachigen Raum in dieser Form noch nicht gezeigt wurden, sind in einer magischen Spirale aufgestellt. Die Mitte der Spirale zentriert ein Mühlenrad aus uraltem Teak. Hier verweilend, spürt man die magische Kraft der Hözer.

Im Aussengelände und Foyer werden riesige Baumscheiben uralter Akazien und mächtige Würgefeigen präsentiert. Diese Hölzer dürfen und sollen ihre Kraft weiterentfalten. Der phantasievollen Nutzung sind keine Grenzen gesetzt. Ob als Einzelobjekt, Tisch , Ladentheke, Sideboard oder Kanzel in einer Kirche. „Jede dieser Baumskulpturen wird einen Menschen finden, der begeistert einen Bestimmungsort festlegt. Und diese Hölzer werden dann dort ihre Kraft an Menschen weitergeben“, so Dr. Robert Prestele.

Umrahmt wird die Ausstellung von einer zweiten Ausstellung. Etwa 60 Bilder zeitgenössischer Thailändischer Maler setzen an vielen Punkten farbliche Accente. Maler, die in einem armen Land nur schwierig vom Malen leben können, werden so unterstützt.

Wer steckt hinter dieser Ausstellung?

Beeindruckt von der kraftvollen Natur südostasiatischer Regenwälder, beeindruckt vom handwerklichen Geschick der Menschen dieser Region und angetan von der direkten und ehrlichen Freundlichkeit der Menschen in Thailand, begann vor Jahren die Familie einen Urlaubstraum in die Tat umzusetzen. Schöne kunsthandwerkliche Produkte von Thailand nach Europa zu importieren und hier zu verkaufen. Die Begeisterung für die Produkte, aber auch für die Menschen aus Thailand war Inhalt der Vision. Den Lebensunterhalt mit schönen Dingen zu verdienen und dabei auch armen Menschen durch fairen Handel zu helfen. So entwickelte sich ein Großhandel zunächst für handgeschöpfte Papiere und Accessoires aus Mangoholz. Es waren die Kunden, die immer wieder inspirierten dieses oder jenes Produkt zu importieren und es waren die Reisen durch das Land, die Besuche der Märkte, der Manufakturen und Kleinhandwerker, die zu der heutigen Auswahl an Lampen und Möbeln führte. Lampen aus Mangoholz und Seide, Lampen aus Wurzeln und Treibholz, Möbel aus Treibholz und recyceltem Teak, Holzobjekte aus uralten Akazien, Skulpturen aus Lianen.

Einen schweren Rückschlag musste Familie Prestele im Mai dieses Jahres erleben. Durch Brandstiftung wurden Lager und Ladengeschäft in Augsburg total zerstört. Hier hätten vielleicht viele andere aufgegeben. Doch in der Familie wurde entschieden: jetzt erst recht. Nach kurzer Schockstarre wurde wieder am Aufbau gearbeitet. Sebastian Prestele, der älteste Sohn (28) lebte seit 2004 in Thailand. Er und seine Frau Sukanya hatten den Einkauf stark unterstützt und organisierten die Logistik. Auch Sebastian Prestele hatte bereits in Thailand Schlimmes erlebt. Bereits wenige Monate nach seiner Ankunft in 2004 erlebte und überlebte er den verheerenden Tsunami. Nach dem Brand kehrte Sebastian Prestele mit seiner Familie nach Deutschland zurück, um den Wiederaufbau zu unterstützen.

Die Ausstellung läuft noch bis 31.12.2011