Teakmöbel aus recyceltem Holz in Vorarlberg

Couchgarnitur Teak recycelt rotes Leder Bregenz vorarlbergEiner unserer Schwerpunkte als Hersteller und Importeur sind Teakholzmöbel. Auch in unserem Laden der sich in Höchst/Vorarlberg, im Bezirk Bregenz befindet zeigen wir eine Auswahl von Teakmöbel. Gerne möchten wir mit diesem Beitrag ein bisschen etwas zu unserer Philosophie und den Besonderheiten unserer Möbel etwas erzählen.

1. Unser Material

Ganz besonders wichtig war uns bei all unseren Möbelstücken aus Teak, dass wir kein frisches Teak verwenden. Warum fragen Sie sich? Weil wir unsere Möbel in Nordthailand herstellen lassen. Dort gibt es fast keine Teakbäume mehr, mit Ausnahme der Nationalparks. Aus diesem Grund wird das frische Teak dort aus Burma importiert, unter dem Schutz der burmesischen Militärdiktatur werden ganze Wälder abgeholzt, um eine Einnahmequelle zu schaffen. Dies wollen wir nicht unterstützen!

Darum haben wir uns bewusst dafür entschieden recyceltes Teak zu verwenden. Dieses Teakholz stammt von alten Holzhäusern und Scheunen, alten Zäunen oder Booten und Karren. Denn bis vor wenigen Jahrzenten wurden auch in Thailand nur Teak für den Bau verwendet.

Das alte Holz wird aufbereitet und kann dann in den Möbeln wiederverwendet werden. Damit ist jedes einzelne Möbelstücke ein Unikat, dass alleine durch die Geschichte des gelebten Holzes bereits Exklusivität und eine gewisse Erhabenheit ausstrahlt.

Wir bieten unsere Möbel in verschiedenen Oberflächen an, naturbelassen, poliert, sandgestrahlt, gebeizt und lasiert. Dadurch ändert sich die Farbe des Holzes entsprechend

Ausser Holz verwenden wir verschiedene andere Materialien, wie Toile de Jouy und spezielle Möbelseide.

2. Das Design

Neben einigen vorhandenen Designs unseres Herstellers in Chiang Mai haben wir einige Stücke, die von unserem Mit-Inhaber Dr. Robert Prestele persönlich designt wurden. Darunter z.B. die rote Ledercouch-Garnitur, auf dem Bild am Anfang des Artikels, aus recyceltem Teakholz und echtem Rindsleder. Das Leder wurde dabei noch in alten Technik auf das Holz genagelt. Die derzeit bei uns im Laden in Höchst, gleich hinter der Grenze St. Margrethen, stehende Garnitur gibt es nur ein einziges Mal auf dieser Welt!

teak kommode recycling toile de jouy lampe stuhl bregenz vorarlbergAuch die Kollektion von Möbel und Lampen aus Toile de Jouy, entstammt den Ideen von Dr. Prestele. Dabei wurden Designs angefertigt, der Stoff von Frankreich nach Thailand gesendet und dann vor Ort in einer gemeinsamen Produktion von Möbelhersteller, Schneider und Polsterer gefertigt. Herausgekommen ist eine echt einmalig Kollektion aus Toile de Jouy. Sicher nicht für jedermann(oder eher jederfrau), aber garantiert einzigartig!

3. Die kleinen Auflagen

Uns ist es sehr wichtigen, Ihnen Produkte zu bieten, die wirklich einzigartig sind. Wir haben Verständnis dafür, dass Sie als einzigartiger, individueller Mensch nicht das gleiche Design haben möchten wie alle Ihre Nachbarn und Bekannten.

Darum legen wir alle Produkte nur in ganz kleinen Auflagen auf. Maximal 20 Stück! Da aber in diesen Auflagen ohnehin altes Teak verwendet wird unterscheiden sich die Möbel schon aufgrund des Materials.

4. Fertigung auf Mass

Kennen Sie das: Sie gehen in einen Laden und finden ein Möbelstück das Ihnen sehr gut gefällt, aber es passt von der Grösse nicht in Ihr Haus? Es ist zu klein, zu gross, die Lehne ist nicht hoch genug, oder es passt nicht unter die Dachschräge.

Wir können Ihnen helfen. Wenn Sie es wünschen, dann können wir Ihnen Möbel, basierend auf unseren Modellen, oder auch nach Ihren eigenen Vorstellungen, aus recyceltem Teak, mit Leder oder Seide oder wie Sie Wünschen, fertigen.

Alles was wir dazu brauchen sind Ihre Masse und ein bisschen Zeit.

Wenn Sie mehr über Teakholzmöbel wissen möchten, dann kommen Sie in unserem Laden in Vorarlberg vorbei oder kontaktieren Sie uns via E-Mail oder Telefon. Kontakt

 

 

Rückblick auf das Jahr 2011

Das Jahr 2011 neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen und wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um einen kleinen Rückblick auf das vergangene Jahr zu wagen.

Für uns war das Jahr ein, vorsichtig ausgedrückt, aufregendes Jahr. Die Situation, wie sie derzeit ist, war auf keinen Fall geplant oder nur ansatzweise vorherzusehen. Genau deshalb ist es vielleicht interessant zu erfahren, wie das Jahr für uns gelaufen ist.

Zu Beginn des Jahres 2011 war Mangostil noch ausschliesslich die Eigenmarke unseres Grosshandels kunst.hand.werk. Ein Webshop wurde gerade erst konzipiert und sollte unter dem Namen Mangostil gelauncht werden. Auch ein kleiner Einzelhandelsverkauf in Augsburg war geplant. Doch hauptsächlich lag das Augenmerk noch auf dem Grosshandel.

Kunst.Hand.Werk Grosshandel, die Mutter von Mangostil vertreibt v.a. Papeterie, handgeschöpfte Papierprodukte, sowie Accessoires und Lampen aus Eigenproduktion.

In der Halle in der Eichleitnerstrasse in Augsburg wurde seit Anfang 2011 die Ausstellung vorbereitet, um neben dem Grosshandel unsere Produkte auch an Endkunden anbieten zu können. Dazu wurden auch Produkte von anderen Firmen gesucht, die das Programm ergänzen, so stiessen wir etwa auf Fatboys und Amazonas. Im April war es dann soweit und der Laden öffnete die Tore für unsere Kunden zum ersten Mal.

Kurz darauf waren wir auch auf der Gartenausstellung auf Gut Mergenthau unsere Produkte. Aufgrund der positiven Resonanz lief auch der Verkauf in Augsburg sehr gut an. Doch kurz darauf wendete sich das Blatt und wir standen über Nacht von den verkohlten, stinkenden Überresten unseres Lagers und der Ausstellung.

Durch Brandstiftung wurde Ende Mai unser gesamtes Inventar zerstört. Zu diesem Zeitpunkt stellte sich die Frage, ob wir überhaupt weitermachen sollten. Nach dem ersten Schock kam dann aber doch relativ schnell der Gedanke auf, Jetzt erst recht! Aufgeben bringt nichts und wir machen weiter und bauen den Laden jetzt wieder auf. Sebastian Prestele, Sohn der Familie, entschloss sich aus Thailand nach Deutschland zurückzukehren, um den Wiederaufbau zu unterstützen. Er hatte 7 Jahre in Thailand gelebt und vor Ort die Logistik und den Wareneinkauf unterstützt.

Leider sind die Mühlen der Bürokratie, Versicherungen und Gutachter in Deutschland nicht auf Geschwindigkeit ausgerichtet und somit liess sich eine Wiedereröffnung des Ladens in Augsburg, nicht wie geplant im Oktober 2011, nicht realisieren. Noch immer steht die Halle im gleichen Zustand wie unmittelbar nach dem Brand da und es ist derzeit nicht abzusehen, wann und ob mit einer Renovierung begonnen werden kann.

Aus diesem Grund sind wir bis heute in Behelfslager und Büro untergrebracht.

Da wir uns entschlossen hatten weiterzumachen und es abzusehen war, dass wir in Augsburg in absehbarer Zeit nicht wieder eröffnen könnten, machten wir uns im August auf die Suche nach einem neuen Standort für einen Laden.
Dabei war uns wichtig, eine Gegend zu finden, in der die Menschen grosses Interesse an schönene Dingen haben, in der Genuss und Lebensfreude hochgeschrieben werden. Eine schöne Umgebung mit einer Nähe zur Natur, in der unsere Holzobjekte die richtige Wertschätzung erfahren. Eine hohe Dichte an kreativen, freidenkenden Menschen, und natürlich auch eine gewisse Kaufkraft sollte vorhanden sein. Denn wir wollen uns mit unserer Produktauswahl bewusst von billigen und 08/15 Anbietern abheben.

Dabei kamen nur einige wenige Regionen im alemannischen Sprachraum in Frage. Nach intensiver Suche im Raum Ammersee-Starnberg, sowie im Chiemgau, konzentrierten wir uns schnell auf den Bodenseeraum. Zunächst war die Such beschränkt auf die deutsche Seite, doch bald fanden wir ein tolles Objekt in Österreich, in der Gemeinde Höchst, in unmittelbarer Nähe zur Schweizer Grenze St. Margrethen.

Dies stellte uns vor einige Schwierigkeiten, die Entfernung nach Augsburg, wir als Deutsche in Österreich, andere Gesetze, eine Firmengründung im Ausland, neue Investitionen in einen Standort etc. Doch wir wären nicht Mangostil und die Familie Prestele, wenn wir uns von ein paar Schwierigkeiten aufhalten lassen würden. Und so entschlossen wir uns das Abenteuer zu wagen und setzten uns voller Entschlossenheit und Kreativität daran, den Laden zu renovieren, zu planen und aufzubauen.

Dank des unermüdlichen Einsatzes aller Mitarbeiter, besonders auch unsere beiden Augsburger Helmut Brunner und Parna Omarashvilli, die wochenlang in Höchst am Schuften waren gelang es uns den Laden in nur 2 Monaten von Idee bis Fertigstellung zu eröffnen.

Am 29.11. konnten wir dann mit einer kleinen Feier mit ausgesuchten geladenen Gästen die Eröffnung feiern.

Das Mangostil Lifestyle House in Höchst gut angenommen wird, zeigt sich bereits nach kurzer Zeit an der Anzahl der Kunden, die begeistert immer wiederkehren, um das Geschäft auch ihren Freunden und Verwandten zu zeigen. Wir finden das sehr ungewöhnlich, dass wir bereits nach so kurzer Zeit einen Kreis von Unterstützern für unser Konzept gefunden haben und freuen uns natürlich sehr darüber.

Natürlich sind wir nun darum bemüht unseren Lifestyle auch weiter konsequent zu leben und das Konzept im Laden noch besser umzusetzen. Dabei hören wir ganz besonders auch auf die vielen Anregungen der Kunden. Denn wir wollen einen Laden schaffen, in dem sich kreative, innovative Menschen Anregungen und Ideen für ihre eigene Einrichtung holen können. Denn Einrichtung ist immer Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und etwas eigenes zu machen,sich zu verwirklichen, dass ist für uns der Antrieb unseres Handelns.

Heute am letzten Tag des Jahres möchten wir nochmals allen Mitarbeitern für ihren Einsatz danken. Ganz besonders danken wir aber unseren Kunden und Unterstützern für ihre Begeisterung für das was wir tun. Unseren Kritikern danken wir, denn sie zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Trotz, oder vielleicht auch wegen des Schicksalsschlages blicken wir auf ein aufregendes Jahr zurück und befinden uns an einem aussichtsreichen Punkt für die weitere Entwicklung.

Für das neue Jahr sind wir fest am Planen und Vorbereiten einiger Events in unserem Mangostil Lifestyle house in Höchst. Ausserdem wird im Januar, der Online Shop neu gestaltet wieder live gehen.

In Höchst wird es im Januar eine Ausstellung zu allen Produkte geben, die Designpreise erhalten haben. Von prämiertem Besteck, Latte Macchiatto Löffel, über Porzellan und Küchenhelfer bis hin zum besten Weinglas der Welt.

Die bestehende Ausstellung zu den Hölzern des Regenwaldes wollen wir fortführen, aber mit lokalen Künstlern zusammenarbeiten und gemeinsam eine Plattform bilden.

Wir wünschen einen Guten Rutsch und einen fantastischen Start ins Neue Jahr 2012. Wir freuen uns Sie im neuen wieder, oder auch zum ersten Mal in unserer Austellung, in unserem Online Shop, auf Facebook oder auch hier auf dem Blog begrüssen zu dürfen.

Ihre Familie Prestele und das ganze Mangostil Team

Die Magie des Regenwaldes in Vorarlberg

„Tonnenschwer, mächtig, knorrige Ausbuchtungen jahrhundertelangen Wachstums. Unser Mahagonibaum, vor 1000 oder mehr Jahren entwurzelt, vom Fluß Maekok viele Kilometer getragen und dann an einer Biegung vom Land wieder gefangen. In Jahrzehnten von Schlamm und Erde begraben, der Baum. 1000 Jahre verborgen. Bis die große Straße kam, bis der Riesenbagger den alten großen Baum freilegte. Der Baum jetzt dunkel wie eine Mooreiche, durchdrungen vom Saft des Flusses, von den Farben des Regenwaldes. Ein großes Stück Geschichte des Urwaldes. Was hat dieser Baum gesehen vor seiner Reise? Tiger, Elefanten, schwarze Panther, Flöße der Khmer? Vor 1000 oder 2000 Jahren?“ So beginnt Dr. Robert Prestele die Vernissage der Ausstellung „Magie des Regenwaldes“

„Wir wollten seine Geschichte bewahren und haben ihn in unsere Obhut genommen. Nun steht er hier nach einer Reise von 10000 km, in Vorarlberg. Wir haben ihn etwas verändert, etwas in Form gesetzt, poliert. Mächtig strahlt er seine Kraft aus.“

Dieser Baum ist der Mittelpunkt der Ausstellung „Tropenhölzer“ in einem der ungewöhnlichsten Ladengeschäfte im Bodenseeraum, welches am 29.11.2011 seine offizielle Einweihung hatte. „Mangostil“. „emotion for a lifetime“, so sollen die Regenwaldexponate, aber auch die hochwertigen Produkte wirken.

Zwischen Möbeln aus Teakholz, welches von ehemaligen Nordthailändischen Wohnhäusern stammt, zwischen Kristallglas aus Böhmen oder Porzellan aus Bayern, stehen Skulpturen abgestorbener Bäume. Italienische Designerbestecke ruhen auf Tischen aus Treibholz. Lampen aus Seide und Mangoholz beleuchten Bugattis Kaffeemaschine.

Ausgefallene Wohnaccessoires, Lampen und ausgefallene Möbel , exotische Papiere oder florentinisches Papier, Biowein und Pesto, mundgeblasene Vasen, die klingen wie die Glocken eines Domes. In vielen Nischen lassen sich immer wieder neue Produkte entdecken.

Während die Tropenhölzer in der oberen Ebene die Accessoires umrahmen, finden sich in der unteren Ebene eine dichte Ansammlung ungewöhnlichster Holzobjekte. Akazienhölzer in solch bizarren Formen, wie sie in Mitteleuropa in dieser Form noch nie gezeigt wurden, sind in einer magischen Spirale aufgestellt. Die Mitte der Spirale zentriert ein Mühlenrad aus uraltem Teak. Hier verweilen, man spürt die magische Kraft der Hözer.

Im Aussengelände und Foyer werden riesige Baumscheiben uralter Akazien und mächtige Würgefeigen präsentiert. Diese Hölzer dürfen und sollen ihre Kraft weiterentfalten. Der phantasievollen Nutzung sind keine Grenzen gesetzt. Ob als Einzelobjekt, Tisch , Ladentheke, Sideboard oder Kanzel in einer Kirche. „Jede dieser Baumskulpturen wird einen Menschen finden, der begeistert einen Bestimmungsort festlegt. Und diese Hölzer werden dann dort ihre Kraft an Menschen weitergeben“, so Dr. Robert Prestele, einer der Hauptgesellschafter der „mangostil GMBH“.

Umrahmt wird die Ausstellung von einer zweiten Ausstellung. Etwa 60 Bilder zeitgenössischer Thailändischer Maler setzen an vielen Punkten farbliche Accente. Maler, die in einem armen Land nur schwierig vom Malen leben können, werden so unterstützt.

Wer steckt hinter diesem ungewöhnlichen 700 qm großen Ladengeschäft?

Eine Familie aus Augsburg in Bayern. Wie kommen ein Arzt, eine Schriftstellerin und deren Kinder dazu ein solches Projekt nicht nur zu träumen, sondern umzusetzen?

Beeindruckt von der kraftvollen Natur südostasiatischer Regenwälder, beeindruckt vom handwerklichen Geschick der Menschen dieser Region und angetan von der direkten und ehrlichen Freundlichkeit der Menschen in Thailand, begann vor Jahren die Familie einen Urlaubstraum in die Tat umzusetzen. Schöne kunsthandwerkliche Produkte von Thailand nach Europa zu importieren und hier zu verkaufen. Die Begeisterung für die Produkte, aber auch für die Menschen aus Thailand war Inhalt der Vision. Den Lebensunterhalt mit schönen Dingen zu verdienen und dabei auch armen Menschen durch fairen Handel zu helfen. So entwickelte sich ein Großhandel zunächst für handgeschöpfte Papiere und Accessoires aus Mangoholz. Es waren die Kunden, die immer wieder inspirierten dieses oder jenes Produkt zu importieren und es waren die Reisen durch das Land, die Besuche der Märkte, der Manufakturen und Kleinhandwerker, die zu der heutigen Auswahl an Lampen und Möbeln führte. Lampen aus Mangoholz und Seide, Lampen aus Wurzeln und Treibholz, Möbel aus Treibholz und recyceltem Teak, Holzobjekte aus uralten Akazien, Skulpturen aus Lianen.

Einen schweren Rückschlag musste Familie Prestele im Mai dieses Jahres erleben. Durch Brandstiftung wurden Lager und Ladengeschäft in Augsburg total zerstört. Hier hätten vielleicht viele andere aufgegeben. Doch in der Familie wurde entschieden: jetzt erst recht. Nach kurzer Schockstarre wurde wieder am Aufbau gearbeitet. Sebastian Prestele, der älteste Sohn (28) lebte seit 2004 in Thailand. Er und seine Frau Sukanya hatten den Einkauf stark unterstützt und organisierten die Logistik. Auch Sebastian Prestele hatte bereits in Thailand Schlimmes erlebt. Bereits wenige Monate nach seiner Ankunft in 2004 erlebte und überlebte er den verheerenden Tsunami. Nach dem Brand kehrte Sebastian Prestele mit seiner Familie nach Deutschland zurück, unterstütze den Wiederaufbau und ist heute geschäftsführender Gesellschafter von „mangostil“. Auf der Suche nach Ladenräumen im Bodenseeraum wurde die Familie in Höchst in der alten Manufaktur der Familie Wolff fündig. Hier wurde nach der Renovierung der Laden mit neuem Konzept eingerichtet. Die Mischung aus Europäischen hochwertigen Marken des Lifestyle und der Lampen und Möbel der Eigenmarke „mangostil“ ist gelungen. Die Ausstellung absolut sehenswert. Und wer ein Fabel für Designerprodukte hat, kann auch hier fündig werden. Über 50 prämierte Produkte tragen Awards wie Red Dot und andere Auszeichnungen. Die Besucher der Eröffnung gratulierten der engagierten Familie und wünschten viel Erfolg.

Möbel aus Toile de Jouy – französische Stoffe bei Mangostil

Möbel aus Toile de Jouy bei Mangostil

Was bitte ist Toile de Jouy? Dies ist für den Laien sicher die erste Frage, die aufkommt wenn man den Begriff Toile de Jouy verwendet.

Hinter dem Begriff Toile de Jouy(sprich “Toal de schui”) verbirgt sich eine ganz simple Bedeutung. Toile de Jouy steht für “Tuch aus Jouy” und bezeichnet eine Art des Stoffdrucks.

Für die Toile de Jouy werden feingliedrige und sehr anspruchsvolle Muster mit gravierten Kupferplatten auf Kattun (ein glattes, leinwandartig gewebtes, ziemlich dichtes Baumwollzeug) gedruckt. Die Designs zeigen meist Szenen aus dem ländlichen wie auch, Blumen, Vögel, Fabelfiguren. Gerne werden auch Muster verwendet, die aus der chinesischen Malerei und Porzellanherstellung entlehnt sind. Traditionell ist das Design Stoffe zweifarbig: Auf weißen Stoff wird entweder Rot oder Blau gedruckt.

Das Tuch aus Jouy hat eine lange Geschichte, die bis ins 18 Jahrhundert reicht und auf den deutschstämmigen Stoffdrucker Christophe Philippe Oberkampf zurückgeht. Er übernahm 1760 eine Kattundruckerei in Jouy en Josas, in der Nähe von Versailles, die sehr bald zum führenden Unternehmen auf dem französischen Markt wurde und zum Namensgeber dieser Druckform wurde.

Ursprünglich wurden die Stoffe vor allem zu Kleidung verarbeitet, traditionell in den Farben Rot und Blau. Mittlerweile werden auch in allen anderen Farben und Variationen, Toile de Jouy Stoffe hergestellt und auch für andere Zwecke benutzt. Beliebt bei Designern und Dekorateuren, sieht man Toiles de Jouy heute unter anderem auf Fliesen, Möbeln, Tapeten oder Bettwäsche.

Durch die Vorliebe von Firmeninhaberin Uta Fuchs-Prestele für Frankreich und französische Stoffe inspiriert, enstand bei Mangostil die Idee, die Toile de Jouy Stoffe auch in unsere eigene Möbelproduktion einfliessen zu lassen.

Herausgekommen ist eine eigene Kollektion von Möbeln und Lampen aus Toile de Jouy, die ab Oktober erhältlich sein wird. Hier nun ein kleiner Vorgeschmack auf die Kollektion.

Stuhl aus Toile de Jouy

Das Daybed ist noch ohne Polster, wird aber ebenfalls mit den Toile de Jouy Stoffen ausgestattet sein.

 

 

 

 

 

 

Wenn Sie Interesse an dieser Art von Möbeln haben, so nehmen Sie doch gleich mit uns Kontakt auf, um herauszufinden, wo und wie Sie diese besichtigen können.

Brandheisse Preise bei Mangostil

Wie bereits berichtet laufen die Vorbereitungen für die Wiedereröffnung auf Hochtouren. Um Platz für unsere Neuheiten zu schaffen, bieten wir dieses Wochenende alle Produkte, die den Brand in unserem Lager unbeschadet überstanden haben oder nur minimal beschädigt wurden, zu brandheissen Preisen an.

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